Neujahrsempfang 2017

09.01.2017
Pressemitteilung

Der Neujahrsempfang 2017 war nicht nur dank des Eisregen ein besonderer...

Das Fehmarnsche Tageblatt schrieb dazu:

Gemeinsam die Freiheit feiern “Bischof Gothart Magaard sprach bei CDU-Neujahrsempfang über Schnittstellen von Kirche und Politik
Von Laura Oswald-Jüttner
FEHMARN „ Das Wahljahr 2017, Zusammenhalt im Kampf gegen den Terror und das Reformations-Jubiläum waren die zentralen Punkte des Neujahrsempfangs der CDU Fehmarn.

Als Festredner stand am Sonnabend Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, am Mikrofon in der Mensa der Inselschule.
„Ich lade Sie ein, gemeinsam die Freiheit zu feiern, die uns allen geschenkt ist“, schloss, Gothart Magaard seine Festrede, die mit „Von der Freiheit eines Christenmenschen“, nach der gleichnamigen Schrift Martin Luthers, überschrieben
war. Als Kirchenmann lag der Fokus seiner Rede natürlich auf dem Luther-Jubiläum sowie den Berührungspunkten von Kirche und Politik. In den 500 Jahren seit der Reformation habe sich eine ganze Menge getan:
Demokratie und Meinungsfreiheit wurden erkämpft, der Fortschritt hielt Einzug. „Die Veröffentlichung der 95 Thesen war ein Ausdruck akademischer Freiheit“, bewertete der Bischof den Beginn der Reformation. Martin
Luther habe damit eine kritische, öffentliche Diskussion erreichen wollen. Religion und Politik seien ganz klar in einigen Punkten miteinander vereinbar, so Gothart Magaard. Gerade was den Dialog zwischen
Menschen aus unterschiedlichen Kulturen betreffe. Da gehen Politik und Kirchen Hand in Hand. Das habe aber vor allem mit Respekt zu tun, den die Menschen stets erlernen können und auch zeigen müssen, wie Bischof Magaard
fand, der sich über einen Besuch der Sternsinger in der Inselschule freute. Die Flüchtlingsfrage könne man nur gemeinsam stemmen „und das ist in unserem Land gut geschehen“, befand Magaard. Politisches, gesellschaftliches und auch
kirchliches Engagement werde weiterhin nötig sein, aber die Integrationsarbeit in Feuerwehren, Sportvereinen, der AWO und anderswo sei vorbildlich – und das sei ein großartiges und starkes Signal. „Alle Menschen sind berufen, etwas vom christlichen
Glauben zu beherzigen“, sagte Gothart Magaard und bekräftigte zum Ende seiner Festrede, dass genau das bedeute, in der Verantwortung vor Gott und den Menschen zu handeln. Als Dankeschön überreichte Josef Meyer, Vorsitzender der CDU Fehmarn,
die Fehmarnsundbrücke in klein an Bischof Gothart Magaard.
Josef Meyer selbst freute sich einmal mehr, dass er so viele Gäste in der Mensa der Inselschule begrüßen durfte, darunter auch Vertreter aller Fraktionen und der Stadtverwaltung.
Thema seiner Rede war natürlich das Wahljahr 2017: „Wenn alle Bewerber aus unserem Wahlkreis in den Landtag ziehen, sind wir von Großenbrode bis Fehmarn stark vertreten“, so Meyer. Er könne gut damit leben, wenn
alle drei in den Landtag gewählt werdenPEER KNÖFLER als Direktkandidat und Mitglied der Regierungsfraktion, Andreas Herkommer als Mitglied der stärksten Oppositionsfraktion und Christiane Stodt-Kirchholtes als Mitglied
des kleinen Partners, der unter Daniel Günther geführten Landesregierung“, malte der CDU-Vorsitzende sich seinen Landtag aus. Dafür gab es herzliches Gelächter und Applaus von den Teilnehmern.

 

Und weiter FT:

Nach neuen politischen Wetterlagen suchen
CDU-Landtagskandidat Peer Knöfler verglich Politik mit Seefahrt – Bläser aus Landkirchen umrahmten Neujahrsempfang

Als Josef Meyer den Neujahrsempfang vorbereitet habe, sei ihm aufgefallen, dass sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht wirklich viel geändert habe:
„Horst Seehofer benimmt sich immer noch wie eine kleine bockige Schwester, die nicht weiß, wann es genug ist mit der Nerverei.“ Auch diese Aussage quittierte der Saal mit viel Zustimmung.
Die blauen Kreuze gegen die Feste Fehmarnbeltquerung werden zwar mehr, aber Meyer sei sich nicht sicher, ob sie auch tatsächlich etwas bewirken. „Stand heute: die Querung wird kommen. Lasst uns gemeinsam für Fehmarn
das Beste daraus machen“, so Josef Meyer.
In einem Grußwort verglich Peer Knöfler, Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Ostholstein-Nord, die Politik mit der Seefahrt.
Die Menschen müssten nun nach neuen politischen Wetterlagen und Winden suchen, um die Probleme – Terror, Rassismus, typisch deutscher Pessimismus – in den Griff zu bekommen. Zur Unterstreichung
zitierte er den britischen Sprachwissenschaftler Sir Adolphus William Ward: „Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht und der Realist hisst die Segel.“
Es dürfe sich angehen, dass der Sicherheitsapparat in Deutschland weiter ausgedünnt würde. Spätestens der Anschlag von Berlin an Weihnachten habe gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger im Inland geschützt werden müssen.
„Wer die höchsten Güter unserer Gesellschaft verletzt, muss die ganze Härte des Gesetzes  zu spüren bekommen“, bekräftigte Knöfler, machte aber gleichzeitig deutlich, dass dies für Alle gelte und nicht nur, wie rechte Parteien
gerne kolportieren, für Migranten.
Demut und Achtung der Menschen voreinander war auch das, worüber der Bundestagsabgeordnete der CDU, Ingo Gädechens, sprach und mahnte, sich nicht von religiösen Fanatikern in die Knie zwingen zu lassen. Man dürfe
aber auch nicht vergessen, dass sich in Syrien nicht nur muslimische Gruppen untereinander bekämpfen: „Dass unter den Kämpfern und Opfern auch Christen sind, wird in der weltweiten Berichterstattuung leider häufig vergessen“,
so Gädechens. Er fand aber auch positive Worte: „In Schleswig-Holstein leben die glücklichsten Menschen der Welt“, schloss der Bundestagsabgeordnete seine Ansprache.
Musikalisch rahmte der Bläserchor aus Landkirchen den Neujahrsempfang ein.
Zudem lagen Liedzettel auf den Tischen bereit. Die Gäste waren aufgefordert, „Tochter Zion“ und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ mitzusingen. Wegen des letzten Wochenendes der Weihnachtsferien trat der Bläserchor unter Leitung von
Kathrin Kark nur in halber Besetzung auf.
Traditionell genossen die Gäste zum Abschluss eine deftige Erbsensuppe. „ loj